Verbraucherschützer gegen Apple und die iTunes/iPod Kombination

Nun also auch die deutschen Verbraucherschützer, wie SPON berichtet haben sich jetzt die deutschen Verbraucherschützer ihren Kollegen aus Skandinavien und Frankreich angeschlossen, um Apple dazu zu bewegen bei iTunes gekaufte Musik auch auf anderen MP3-Playern abspielbar zu machen.
Man könnt sich jetzt ja mal richtig doof stellen und sagen, das das ja gar keine .mp3-Dateien sind die man da von Apple bekommt sondern .aac, aba dann müsste man wohl den Verbraucherschützern zugestehen das Apple es auch anderen Herstellern von “Abspielgerätern für digitale Musik-Dateien” nicht ermöglicht diese .aac Dateien abzuspielen… Und darum geht es ja wohl anscheinend.
Nun gut, bei aller Verteidigung für Apple, ich find die Sache mit dem DRM ja auch bescheuert, nur, erstens hat sich Apple wohl seine Marktstellung dadurch erarbeitet, daß es das einzige funktionierende DRM-System auf den Markt gebracht haben, welches dem Benutzer auch immerhin noch relativ viele Möglichkeiten gibt mit den Dateien zu machen was sie wollen (wer unbedingt möchte, kann die .aac Dateien zu normalen CDs brennen, diese könnte man dann wieder zu .mp3s rippen, AFAIK bei keinem anderen DRM-System möglich!).
Zweitens, und darum geht es eigentlich, ist es ja nicht wirklich Apple das auf DRM besteht!
Wenn die Plattenfirmen Apple von Anfang an gelassen hätten, wäre es auch durchaus vorstellbar gewesen, daß Apple alle Tracks die es via iTunes verkauft als .mp3 bzw. als DRM-Freie .aac Dateien verkauft.
Den Schuldigen sollten die Verbraucherschützer also bei den Plattenfirmen suchen, oder wirklich gleich den ganz großen Schritt wagen und die ganze DRM und IP Debatte in die Öffentlichkeit tragen.

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